Biokorrosion metallischer und mineralischer Werkstoffe

Biokorrosion metallischer und mineralischer Werkstoffe

Die Anheftung von Mikroorganismen und daraus resultierende Biofilmbildung an festen Grenzflächen ist ein natürliches Phänomen, welches auf praktisch allen Materialien vorkommt, die mit Wasser in Kontakt sind. Diese Biofilme können die Korrosion mineralischer und metallischer Werkstoffe sowie von Polymermaterialien erheblich beschleunigen. Dieser Vorgang wird als Biokorrosion bezeichnet. In Deutschland entstehen durch Korrosionsschäden Instandsetzungskosten von jährlich mehr als € 600 Mio. 10 bis 20 % dieser Schäden sind mikrobiell beeinflusst.

Wir unterstützen Sie bei der Aufklärung von Schadensfällen sowie deren Beseitigung und der Prävention neuer Schadensfälle. Hierzu führen wir detaillierte und systematische Untersuchungen durch, bei denen involvierte Mikroorganismen und die Korrosionsmechanismen inkl. der biotisch-abiotischen Wechselwirkungen bestimmt werden. Bei Bedarf führen wir Materialtests durch, um die Beständigkeit zu beurteilen. Wir unterstützen Sie bei der nachhaltigen Beseitigung Ihrer Herausforderungen im Bereich Biokorrosion mit folgenden Dienstleistungen:

  • Untersuchungen zu Biokorrosionsprozessen an Stahl und Mörtel
  • Nachweis und Quantifizierung korrosionsrelevanter Mikroorganismen
  • Bestimmung der biologischen Aktivität der Mikroorganismen mittels Mikrokalorimetrie
  • Nutzung von Simulationsreaktoren sowie Entwicklung und Betrieb von Simulationsreaktoren zur Untersuchung von Korrosionsmechanismen und zur Durchführung von Materialprüfungen (Betonkorrosion)
  • Entwicklung von Maßnahmen und Unterstützung bei der Prävention und Sanierung von Biokorrosionschäden