Leistungen - Innovationen
3. Platz beim Innovationspreis 1996 der Freien und Hansestadt Hamburg für die Entwicklung von " Laubgranulat und dessen Verwendung als Düngemittel oder Torfersatz"
Das Ziel dieses Projektes ist die Bereitstellung eines Düngemittels und/oder eines Ersatzproduktes für Torf, welche sich den Gedanken der Umweltschonung als Grundlage gesetzt hat.Hierzu werden wertvolle Rohstoffe, die sehr häufig Abfallstoffe wie es z.B. Laub ist, der Natur wieder zurückgegeben. Der Dünger oder der Torfersatz werden mit einfachen Mitteln und unter Einsatz preisgünstiger Zusatzstoffe hergestellt und entsprechen deshalb ökonomischen und ökologischen Grundsätzen. Zur Erfüllung dieser Anforderungen bietet sich als Trägermaterial und Hauptbestandteil Laub an.

In größeren Gemeinden (z.B. Hamburg) verursacht dieses Laub aus Parks, Gartenanlagen und Straßenzügen Probleme bei der Lagerung und Bereitstellung von Kompostierungsmöglichkeiten. Durch eine kürzere Aufbereitungszeit und die Rückführung des Hauptbestandteiles Laub in die Natur wird der Stoffkreislauf in Form eines natürlichen Gartendüngers geschlossen. Ebenfalls kann der Bedarf an Torf durch dieses Verfahren weitgehend gedeckt werden.

Hauptmerkmale der innovativen Leistung besteht in der neuartigen Verwendung des Rohstoffes Laub und des hydrolytischen Verfahrens zur Bereitstellung des Düngemittels und des Torfersatzes. Die notwendigen Nährstoffgehalte sind leicht einstellbar.


 

 
Top 10 beim Innovationspreis 1998 der Freien und Hansestadt Hamburg für die Entwicklung von eines Prüfstandes zur Simulation von Korrosion und Biofouling zur Evaluation der Gegenmaßnahmen
Eine Miniatur-Anlage wurde zur Simulation von mikrobiellen Korrosions- und Foulingprozessen in Wasserkreislaufsystemen entwickelt. Unter kontrollierten Prozessbedingungen können auf verschie-denen Metalloberflächen Biofilme unterschiedlicher Zusammensetzung erzeugt und deren Auswirkung erfasst werden. Mit dieser Anlage kann die Effizienz von Maßnahmen gegen Foulingprozesse (z.B. Biozideinsatz) geprüft werden. Das gilt insbesondere für die Optimierung von Biozidauswahl und Dosierung.

Aufgrund des Einsatzes miniaturisierter Meßsensoren werden an Grenzflächen z.B. Metall/ Biofilm in wässrigem Medium pH-Werte, Redoxpotentiale und elektrochemische Prozesse erfasst. Darüber hinaus wird die mikrobielle Aktivität der Biofilme zerstörungsfrei unter Praxisbedingungen gemessen.

Damit sind für die Betreiber von Wasserkreislaufsystemen z.B.: Kühlkreisläufe, Klimatisierung von Bauwerken, Papierverarbeitung sowie Lebensmittel- und Getränkebereitung die Möglichkeiten ge-schaffen worden, den Ist-Zustand von Fouling- und Korrosionsprozessen zu erfassen sowie die Auswahl und Optimierung geeigneter Gegenmaßnahmen vorzunehmen. Insbesondere kann mit dieser Miniatur-Anlage der oftmals notwendige Biozideinsatz auf das unbedingt erforderliche Maß reduziert werden. Die Arbeiten zu diesem Projekt wurden in Zusammenarbeit mit der DECHEMA (Link Fachorganisationen) und der Arbeitsgruppe von Privatdozent Dr. Sand aus der Universität Hamburg (Link Partner) durchgeführt.


 

 
3. Platz beim Innovationspreis 2000 der Freien und Hansestadt Hamburg für die Entwicklung eines "Mittels zur Verringerung und Unterbindung von unangenehmen Gerüchen"
In vielen Bereichen des privaten und öffentlichen Lebens treten unangenehme Gerüche auf, die durch leicht flüchtige Substanzen verursacht werden. Um diese Gerüche zu überdecken, sind viele Duftstoffe auf dem Markt, die das Problem aber häufig eher verstärken. Deshalb mussten Stoffe gefunden werden, die diese belästigenden Gerüche tatsächlich entfernen.

Um nun eine tatsächliche Geruchsvernichtung zu erreichen, war es nötig, Stoffe zu finden, die die folgenden gewünschten Eigenschaften besitzen: Diese Mittel müssen ein hohes Reaktionsvermögen gegenüber den belästigenden und/oder gefährlichen leicht flüchtigen Stoffen haben. Andererseits dürfen sie aus toxikologischer Sicht weder für Mensch und Tier noch für die Umwelt problematisch sein. Nicht zuletzt ist es zwingend erforderlich, dass diese Mittel unter Praxisbedingungen leicht handhabbar sowie preiswert sind. Alle diese Anforderungen konnten erfüllt werden.


 
Nachfolgend präsentieren wir Ihnen Patente, an denen wir beteiligt sind:


Eggensperger, H. et al.:
Versprühbares Flächendesinfektionsmittel.
EP 0 384 126 A1; 29.08.1990.
 
Beilfuß, W. et al.: Wursttauchmasse.
DE 36 37 840 C2; 19.07.1990.
 
Eggensperger, H. et al.: Sprayable Surface Disinfectant.
United States Patent; 16.06.1992.

 
Jäger, E.; Brill, H.: Desinfektionsmittel-Konzentrat zur Flächen- und Instrumentendesinfektion.
DE 4321566 C2, 24.06.1999.
 
Brill, H.; Waitszies, P., Kramper, D.: Düngemittel.
Offenlegungsschrift Europäische Patentanmeldung
EP 0795 526 A2, 17.09.1997.
 
Extra, S.; Brill, H.; Lange, St.: Aldehydisches Desinfektionsmittel Offenlegungsschrift
DE 19815191 A 1, 14.10.1999.

 
Bestgen, U.; Brill, H.
Spezialbügel für Brillen.
Aktenzeichen 102 21 135.3

 

 

Fachorganisationen
DGHM
Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie
DGKH
Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene
ÖGHMP
Österreichische Gesellschaft für Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin
VAAM
Verband der Allgemeinen und Angewandten Mikrobiologen
DGAH
Deutsche Gesellschaft für Arbeitshygiene
DVG
Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft
DECHEMA
Deutsche Gesellschaft Chemisches Apparatewesen, Chemische Technik und Biotechnologie
GfKORR
Gesellschaft für Korrosionsschutz
CEN
Europäisches Komitee für Normung
DIN
Deutsches Institut für Normung
DPhG
Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft